Klatsch & Tratsch

Ein Sammelsurium an selbstverfassten Texten

IMAGINE 2025

Vom 23. August bis 13. September 2025 bringt ERZÄHLRAUM e.V. die uralte Tradition des mündlichen Erzählens nach Chemnitz, Dresden und Leipzig.

Unter dem Motto „Landkarten des Unsichtbaren / Mapping The Invisible“ machen wir uns auf den Weg ins Unbekannte. Wir kommen in Kontakt, erkunden gemeinsame Wurzeln, entdecken verborgene Geschichten und suchen nach neuen Perspektiven auf unsere Welt.

IMAGINE! ist dabei nicht nur ein Festival, sondern eine Einladung, durch das Teilen von Geschichten die Gegenwart zu reflektieren und unsere Zukunft aktiv mitzugestalten.

Mehr Infos gibt es HIER.

Erzählunterricht

Übrigens, erzählt wird auch schon fleißig. Nämlich für die Kinder in den Schulen, damit die mal was richtiges lernen. Ich erzähle derzeit regelmäßig an der GS "an der Sternwarte" in Wurzen und an der Förderschule in Burkartshain. Erzählt werden in erster Linie Märchen, Sagen und Mythen aber auch die Kinder sind gefragt mitzuspinnen und selbst Geschichten zu erzählen, vielleicht sie selbst zu erfinden. Das fördert ihre Konzentration, ihre Erinnerung, stärkt ihre rhetorischen Fähigkeiten, mehrt den Wortschatz, macht sie klug und überhaupt. Nämlich!

Ende in Sicht

Nun ist es bald soweit und der elegante Herr Prinzipal wird (so denn der gar gestrengen Jury behagt was er tut) professioneller Erzähler. Jahaha, so richtig mit Zettel und Stempel und Unterschrift drauf. Mit stolz geschwellter Brust kann er dann durch die Gegend streifen. Aber noch ist es nicht soweit. Am 22.02.2025 bestreitet er seine Abschlussvorstellung an der UdK in Berlin, 19.00 Uhr gehts los mit der Geschichte deren Ende fast jeder kennt, doch kaum wer ihren wahren Beginn. Nämlich als die Welt noch jung war und die drei Asenbrüder Odin, Hönir und Loki ... .

in Ausbildung

Seit September bildet sich das PuppeTierCooperat fort und fort und fort. Nämlich an der Universität der Künste (olala) in Berlin. Dort erlerne ich die wunderbare Tätigkeit des künstlerischen Erzählens.

ein Gedicht

Das Tier (ein Gedicht zum Mitsingen)

 

zur tür trat ein das tier

was will es bloss von mir

ich weise ihm die schranke

es sagt jedoch nur danke

hebt das bein

und pisst mir in die wohnung rein

das hätt ich nie gedacht

das unverschämte tier

es lacht

dann setzt`s sich ans klavier

von mitternacht bis vier

spielt hundertzwanzig töne

zugegeben nicht sehr schöne

geht dann heim ins bett sich strecken

ich schau ihm nach

die lippen leckend

die aufgesprungen trocken

im kopf mir bimmeln osterglocken

 

frage

was bleibt mir?

der Dreck

und wer macht ihn jetzt weg?

...

dann bleibt er halt der fleck